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Radfahren auf Mallorca – Was muss mit auf Tour?

Blauer Himmel, blaues Meer, Berge mit alpinem Charakter, sanfte Hügellandschaften, lange ebene Passagen, ein dichtes, nur wenig befahrenes, gut ausgebautes Nebenstraßennetz und nur Du, Dein Bike und Deine Muskelkraft. Wer die idealen Bedingungen auskosten will, die Mallorca immer wieder zum Ziel von passionierten und ambitionierten Radfahrern machen und auch Profisportler zu „Wiederholungstretern“ werden lassen (Radprofis zu ihren Lieblingsstrecken auf der Insel), der sollte entsprechend vorbereitet sein – auch darauf, dass aus ihm selbst ein Mallorca-Fan wird.

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Das Rad: Einfliegen oder Ausleihen?

Möglich ist beides. Diejenigen, die auch auf der Insel auf ihr gewohntes Gefährt nicht verzichten wollen, können es von ihrer Airline als Sport- oder Sondergepäck auf das Eiland transportieren lassen. Neben einer rechtzeitigen Anmeldung und der Zahlung von mindestens 50 Euro pro Flug ist dazu vor allem eine angemessene Verpackung von Nöten. Doch egal, ob die Wahl dabei auf einen mit Dämmstoff ausgekleideten Hartschalenkoffer oder eine Softtasche aus reißfestem, wasserabweisenden Material (5 Bike-Transporttaschen im Vergleich) fällt: Das Rad muss in jedem Fall zerlegt werden. Wenn die Laufräder, die Pedalen und der Lenker auf Mallorca dann montiert, der Sattel aus der Versenkung geholt und alle Einstellungen wieder auf den Biker angepasst sind, kann es jedoch fast schon losgehen.

Eine gute Möglichkeit, sich den doppelten De- und Montageaufwand zu ersparen und seinen (Rad-)Urlaub somit schon zu Hause zu beginnen, ist die Nutzung eines Fahrradverleihs. Wer schon lange mal mit dem Rad einer bestimmten Marke unterwegs sein wollte oder ohnehin an die Anschaffung einer neuen Lieblingsmaschine denkt, kann hier auch die Gelegenheit nutzen, sein Traumrad gezielt Probe zu fahren. Der Radhersteller Canyon bietet in seiner Basis auf Mallorca zum Beispiel all seine aktuellen Rennrad- und Mountainbike- Modelle zum Mieten an (Preise für Bikes und Zubehör in der Canyon.Base).

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Die Ausrüstung

Da es sich so unbeschwert durch die mallorquinische Landschaft radeln lässt, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt, können die Tage im Sattel durchaus lang werden. Gut fahren in solchen Fällen die Biker, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

Kleidung

Moderne Funktionskleidung nach dem Zwiebelprinzip ist vom Spätherbst bis ins Frühjahr im gemäßigten subtropischen Klima Mallorcas ebenso ratsam wie in deutschen Landen. Bibshort, Funktionsshirt, Trikot, Weste, Armlinge, Beinlinge – auch auf der Insel gilt die Devise: Ausziehen ist leicht. Im Hochsommer, in dem es freilich weniger braucht, muss dafür eine Extra-Schicht Sonnenschutzmittel auf die Haut. In kühleren Jahreszeiten sollte man die Creme aber auch nicht vergessen. Im Gegenzug darf in Frühling, Herbst und Winter eine (Regen-)Jacke nicht fehlen, die in den Sommermonaten, in denen ebenfalls mit einzelnen Schauern gerechnet werden kann, vor allem bei Fahrten im Tramuntana-Gebirge ins Gepäck gehört. Eine Brille, die Sonne und Wind von den Augen abhält, Schuhe, mit denen sich die Power effizient auf die Pedalen bringen lässt und ein gut belüfteter, leichter Helm sind ebenso unverzichtbar. Der Helm ist auf Mallorca sogar Pflicht, was nach Sonnenuntergang auch für reflektierende Kleidung gilt. Wer sein Urlaubsgepäck mit Kopfschutz, Schuhen und anderen Utensilien aber ebenso wenig belasten will wie mit dem Bike, kann auch das Zubehör im Fahrradverleih mieten.

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Werkzeug und Karten

Bei Leihrädern gehören meist auch Werkzeug, ein Ersatzschlauch und eine Luftpumpe für den Pannenfall zur Ausstattung. Wenn man sein Rad einfliegen lässt, sollte man indes – neben einem Drehmoment-Schlüssel – an ein Flickset, Ersatzschläuche, Ersatzbremsgummis, Reifenheber, Pumpe und Nippelspanner denken. Zu beachten ist allerdings, dass bestimmte Werkzeuge ebenso wenig ins Handgepäck dürfen wie Pannenmilch, Fahrradöl oder andere Flüssigkeiten.

Für Fälle, in denen man selbst eine Blessur davonträgt, sollte man ein Erste-Hilfe-Set ebenso mitführen wie ein Mobiltelefon, das die wichtigsten Telefonnummern enthält. Das sind besonders:

  • Notruf (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizei): 112
  • Lokale Polizei: 092
  • Polizei: 091
  • Guardia Civil: 062
  • Ambulanz: 061

Um zu wissen, wo der nächste Ort und damit möglicherweise der nächste Arzt und die nächste Werkstatt sind und um zu wissen, welchen Weg und welche Route man nehmen muss, empfiehlt sich die Mitnahme guten Kartenmaterials (z.B. Bikeline-Radtourenbuch Region Mallorca von Esterbauer). Wer ein GPS-Gerät nutzt, mit dem sich teilweise kostenlose Tracks aus dem Internet herunterladen lassen (der Streckenordner Mallorca von GPSies), sollte an zusätzliche Batterien denken.

Bei geführten Touren wie sie unter anderem auch von der Canyon.Base auf Mallorca angeboten werden, muss man jedoch an viele dieser Dinge nicht denken, sondern kann das Radfahren auf der Insel einfach genießen.

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Ein Gedanke zu „Radfahren auf Mallorca – Was muss mit auf Tour?“

  1. ….und wenn es Probleme gibt rund um des Radfahrers Gesundheit und/oder Verletzungen angefallen sind !… nicht zögern und unter 971133811 in Sportmedizinischen Institut „Medisport-Mallorca“ mich anrufen .
    lg SportDoc Marco SEITA

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